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AltersTraumaRegister DGU®

Das AltersTraumaRegister DGU® erfasst Versorgungsdaten von geriatrischen Patienten mit hüftgelenksnaher Oberschenkelfraktur. Die Auswertungsergebnisse der Registerdaten tragen maßgeblich zur Qualitätssicherung der AltersTraumaZentren bei.

Den operativen Betrieb sowie die medizin-statistische Betreuung des Registers stellt die Geschäftsstelle Register und Forschungskoordination der AUC sicher, die wissenschaftliche Leitung obliegt dem Arbeitskreis AltersTraumaRegister, der der Sektion Alterstraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) angehört.


Das AltersTraumaRegister in Kürze

Alle Patienten ab 70 Jahre, die eine Fraktur des coxalen Femurs einschließlich periprothetischer und periimplantärer Femurfrakturen aufweisen und aufgrund dessen operiert werden müssen.

Standardisierte Dokumentation in einer zentralen Datenbank. Die Daten werden aus fünf aufeinanderfolgenden Phasen erfasst: Aufnahme, Prä-OP, OP, 1. Post-OP Woche und Entlassung / Verlegung. Darüber hinaus findet an Tag 120 nach OP ein Follow-up statt. Ebenso wird an Tag 7 und Tag 120 nach OP die gesundheitsbezogene Lebensqualität mit dem Fragebogen EQ-5D abgefragt.

Insgesamt knapp 26.000 Fälle aus über 90 Kliniken (Stand: bis 2019)

Voraussetzung für die Teilnahme am AltersTraumaRegister DGU® ist eine erfolgreiche Zertifizierung zum AltersTraumaZentrum DGU®. Die Dateneingabe ist für jede zertifizierte Klinik verpflichtend.

Alterstraumazentren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Kliniken in anderen europäischen Ländern werden folgen.

Analog zum TraumaRegister DGU® wird für jede teilnehmende Klinik ein Jahresbericht erstellt. Dieser soll nicht nur detaillierte Informationen zur eigenen Patientenversorgung liefern, sondern auch einen Vergleich der eigenen Daten mit denen des Gesamtregisters ermöglichen und somit zur Einschätzung der eigenen Qualität beitragen (Benchmarking).

Die technische und organisatorische Entwicklung sowie der kontinuierliche Betrieb des Registers inklusive Datenmanagement und statistische Analyse erfolgt durch die AUC – Akademie der Unfallchirurgie GmbH.


Aktuelles

Erster Jahresbericht des HandTraumaRegisters liegt vor

HandTraumaRegisterDGH

Im Februar 2021 ist der erste Jahresbericht des HandTraumaRegisters erschienen. Nach dem Start der Datenerfassung im Jahr 2018 umfasst das Register mittlerweile über 7.000 Datensätze aus bisher 40 teilnehmenden Kliniken. Allein für 2020 wurden mehr als 4.000 Fälle eingegeben. Damit trägt das HandTraumaRegister zunehmend zur Stärkung der handchirurgischen Versorgung bei.

Anhand des Jahresberichts kann die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) erstmals konkrete Zahlen zur Epidemiologie und Versorgungsrealität von Handverletzungen liefern. Als wachsendes Projekt mit einer stetig steigenden Zahl teilnehmender Kliniken vervollständigt das HandTraumaRegister (HTR DGH) zunehmend das Abbild der Handverletzungen in Deutschland. So können im Laufe der Zeit Inzidenzen, beteiligte anatomische Strukturen und Versorgungsmuster bei Handverletzungen immer umfassender und differenzierter dargestellt werden.

Bislang liefert das HTR DGH Daten zur Versorgungsqualität, die über die Forschung hinaus auch der Qualitätssicherung dienen. Neben dem allgemeinen Jahresbericht erhält jede Klinik separat einen individuellen Klinik-Jahresbericht, der detaillierte Informationen zur Patientenversorgung enthält. Der Vergleich der eigenen Zahlen mit denen aller teilnehmenden Kliniken ermöglicht ein Benchmarking der eigenen Qualität, welches neben der internen Qualitätssicherung auch zum Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit herangezogen werden kann. Langfristig ist geplant, die Erhebung von Outcome und Ergebnisqualität zu implementieren, so dass auch hier zusätzliche Aussagen getroffen werden können.

Die Eingabefrist für die Fälle des Jahres 2020 endet am 31.03.2021.

1. Jahresbericht HTR DGH


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